Johanna


Foto von Johanna Muller

Position:
Engineering Consultant Volontärin

Fachbereich:
Gewichtsmanagement

 

 

Johanna ist Engineering Consultant und V.I.E in München.

Aus welchem Land kommst du und wie lange bist du schon ein Teil von ALTEN?

Ich komme aus Frankreich, bin in Paris geboren. Ich bin seit Anfang Mai bei ALTEN in München. Bisher gefällt es mir sehr gut, obwohl es am Anfang schwierig war. Zum einen ist natürlich das Deutsch an sich eine Hürde und zum anderen musste ich mich erst mit den Abkürzungen bei ALTEN vertraut machen. Ich habe zwar in Stuttgart studiert, hatte durch das Studium auf Deutsch also schon Sprachkenntnisse, aber die Vokabeln der Automobilbranche haben mir gefehlt. Diese musste ich noch lernen.

In welcher Abteilung arbeitest du?

Ich bin Engineering Consultant und für das Gewichtsmanagement – nicht für Menschen, aber für Fahrzeuge – zuständig.

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus und welche Aufgaben bekommt man als „Engineering Consultant-Volontärin“?

Ich bin im Münchner Büro, führe Gewichtsberechnungen für Auslandszulassungen durch oder schaue, dass alle Fortschreibungen in meinen Tabellen in Ordnung sind. Generell arbeite ich sehr viel mit Excel. Einmal pro Woche habe ich Meetings beim Kunden.

Was macht dir bei deiner Arbeit am meisten Spaß?

Ich mag es, die Fahrzeuge und deren Sonderausstattung zu kennen und kennenzulernen. Das Gute bzw. das Besondere an der Arbeit ist, dass quasi alle Fahrzeuge maßgeschneidert sind. Der Kunde kann fast alles machen. Dadurch werden natürlich auch die Berechnungen für das Gewicht schwieriger, da unzählige Konfigurationen möglich sind. Aber so bleibt die Arbeit abwechslungsreich. Und die Fahrzeuge sind einfach so schön – da macht man die Berechnungen gerne.
Mein Team und meine Kollegen sind alle nett und jung. Das hilft auch sehr beim Wohlfühlen hier. Wir unternehmen auch öfter was zusammen. Bald steht das Oktoberfest an und da gehen wir natürlich auch hin. Ansonsten Wandern wir ab und zu oder gehen ein Bier zusammen trinken.

Du hast erzählt, du hast in Stuttgart studiert. Was hast du denn studiert?

In Frankreich habe ich eine allgemeine Ingenieurschule besucht. Ich habe im Bachelor erst Mechanik studiert und dann im Master Luft- und Raumfahrttechnik in Stuttgart. Der Studiengang ist sehr männerlastig. Daher war ich auch etwas „Besonderes“: es kam öfter vor, dass ich im Vorlesungssaal die einzige Frau war…unter 200 Männern.

Wie kam es dazu, dass du nun am V.I.E-Programm teilnimmst? Und warum bei ALTEN?

Nach dem Master wollte ich unbedingt in Deutschland bleiben. Leider habe ich keinen Job gefunden. Als ich dann auf das Programm gestoßen bin, habe ich gesehen, wie viele Angebote ALTEN für V.I.Es bietet. Ich hatte zwei Zusagen von ALTEN – für eine Stelle in Hamburg und eine in München. Mein Vertrag läuft für ein Jahr, aber ich bleibe wahrscheinlich länger. Ein Jahr ist einfach zu kurz.

Das V.I.E-Programm bei ALTEN ist auf jeden Fall zu empfehlen. Ich habe auch die Möglichkeit, einen kostenlosen Deutschkurs zu besuchen. Der hilft sehr viel. Weil wir auch nur zu dritt sind, ist die Betreuung super und man lernt echt schnell dazu.

Was gefällt dir denn so gut an Deutschland, dass du unbedingt hierbleiben wolltest und was hältst du von der Hauptstadt Bayerns?

Generell gefällt mir Deutschland einfach sehr gut. Die Mentalität passt zu mir, obwohl die Deutschen manchmal etwas distanziert sind, aber in Bayern viel weniger. In München wohne ich in einer WG. Wir sind insgesamt sieben Leute – eine gemischte Truppe aus zwei Italienern, Deutschen und mir. Wir wohnen nicht weit weg von der Isar, wo wir öfters schwimmen, chillen oder ein Bier trinken.
Was für die Franzosen vielleicht noch wichtig ist: im Vergleich zu Stuttgart gibt es in München eine viel größere Auswahl an gutem Wein.

Was hast du bisher durch das V.I.E-Programm und die Arbeit bei ALTEN für dich und deinen weiteren Berufsweg mitnehmen können?

Natürlich war alles neu für mich – das geht aber wohl jedem Mitarbeiter, der in einem Unternehmen startet, so. Ich wusste, dass ich sehr viel mit Excel arbeiten werde und dachte am Anfang, ich wäre gut darin, da ich in der Uni auch sehr viel damit gearbeitet habe. Aber ich habe hier noch so viel mehr lernen können und bekomme zusätzlich Tipps von meinem Team. Ich finde es auch interessant zu sehen, wie ein großes Automobilunternehmen funktioniert, welche Hierarchie es hat, wie ein Consultant so arbeitet – also was er machen darf und was nicht… das ganze Wissen ist sicher hilfreich für meine zukünftige Arbeit und auch in verschiedenen Industriebereichen anwendbar.

Was würdest du Absolventen, die frisch beim Programm gestartet sind oder überlegen, es zu machen, als Rat mit auf den Weg geben?

Also es ist wichtig, richtig Bock zu haben, sich in der Kultur zu integrieren. Viele V.I.Es sind Franzosen, besonders bei ALTEN gibt es viele, und es ist einfacher, sich zu einer Gruppe zusammen zu schließen, klar… Aber es ist wichtig, neue Menschen kennen zu lernen und nicht in einer „Kulturblase“ des eigenen Landes zu bleiben. Man sollte den Auslandsaufenthalt nutzen, um in die andere Kultur einzutauchen.

Bei mir war es am Anfang auch schwierig, manchmal fühlte ich mich sogar dumm, weil ich aus einem Meeting raus bin und keine Ahnung hatte, um was es eigentlich ging oder was geredet wurde. In einem englischsprachigen Ausland hätte ich mich vielleicht leichter getan. Aber ich bin stolz auf mich, dass ich trotz Schwierigkeiten dageblieben bin und weitergemacht habe. An einem Tag, das weiß ich noch ganz genau, dachte ich „Das war’s! Ich geh‘ zurück nach Frankreich!“ – aber ich hab’s durchgezogen.

Man muss am Anfang wirklich Mut haben! Es dauert, bis man sich eingewöhnt. Es heißt stark sein und danach geht es immer besser.


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